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Stadt und Gesellschaft
In vielen Städten, aber auch ländlichen Räumen stößt die Bildung neuer Nachbarschaften aktuell auf große Resonanz. Unter dem Arbeitstitel „Nospolis“ wollen wir die Bedingungen und Potenziale dieser neuen Nachbarschaften erforschen und einer breiten Fachöffentlichkeit sowie Praxis zugänglich machen. Perspektivisch sollen Handlungsmodelle und Instrumentarien entwickelt werden, wie Mikropolis in die Stadt- und Landschaftsentwicklung, den Städtebau und in Architektur eingebettet werden kann. Die Bergische Universität Wuppertal/ Fachbereich D Architektur beabsichtigt, im Anschluss an den Kongress „Nospolis“ als integrales Forschungsfeld der Lehrstühle Ökonomie des Planen und Bauens, Konstruieren und Entwerfen und Landschaftsarchitektur zu etablieren.

Gebäude und Programm
Als Gegenmodell zum Determinismus hat sich der Begriff der Emergenz als Erklärungsmuster komplexer Systeme etabliert. Emergentes Verhalten liegt dann vor, wenn aus einer Summe von Einzel-komponenten ein übergeordnetes System generiert wird, deren Eigenschaften ein qualitatives Mehr schaffen als es die Summe der Eigenschaften der Teilsysteme für sich alleine hätte erzeugen können. Auf der Ebene von Typologie - und Nutzungsszenarien wird untersucht, ob  emergente Dynamiken die starren Paradigmen der Gebäudeprogrammierung ersetzen können.

Konstruktion und Material
Wir untersuchen, in wie weit neuartige Strukturen, Technologien und Materialien in der Lage sind, den Entwurf zukünftiger Architekturen zu beeinflussen. Adaptive Architektur sollte dabei in zwei Richtungen gedacht werden: Anpassungsfähigkeit sowohl an externe Einflussfaktoren, zum Beispiel  objektive Kennwerte der Umweltanpassung als auch an interne Faktoren wie subjektbezogene Biokompatibilität.

zuletzt bearbeitet am: 28.01.2014